Volkswirt / Volkswirtin
Beschreibung:
Volkswirtinnen untersuchen und analysieren alle Arten von ökonomischen Abläufen. Dabei kann es sich um wirtschaftliche Prozesse sowohl von einzelnen Firmen, oder von Betrieben einer Branche unter – und zueinander handeln, aber auch um die Beziehungen von ganzen Staaten und Volkswirtschaften. Auch global agierende Unternehmen sowie Parteien, Verbände und Wissenschafts- und Forschungsinstitute brauchen Volkswirte.
Stellenangebote lassen sich quasi in fast allen Branchen und Bereichen finden: Banken, Politik, öffentlicher Dienst, Regierungsinstitutionen, Universitäten und Betriebe aller Art.
So wie die Beschäftigungsmöglichkeiten breit aufgestellt sind, so stark unterscheidet sich auch das Betätigungsfeld von Volkswirtinnen. Man kann im Personalwesen einer Firma eingesetzt werden, oder im Controlling und Marketing oder aber für Länder übergreifende Institutionen gesamtgesellschaftliche wirtschaftliche Ideen entwickeln. Auch die Beratung von Politikern ist möglich.
Voraussetzungen für die Ergreifung dieses Berufs sind Interesse an Ökonomie, analytisches Denken und – sehr wichtig: Freude an Mathematik.
Ausbildung:
Voraussetzung für ein Studium der Volkswirtschaft ist die Allgemeine Hochschulreife, manchmal gibt es auch einen Numerus Clausus oder eigene Zugangskriterien der Universitäten.
Normalerweise dauert ein Studium bis zum Bachelor 6 – 8 Semester, man kann noch ein Masterstudium (2 – 4 Semester) anschließen. Es empfiehlt sich, ein Auslandssemester zu belegen, da es gerade bei der Volkswirtschaft auch um internationale Belange geht und sich die Chancen auf eine gute Stelle dadurch erhöhen.
Bezahlung:
So unterschiedlich die beruflichen Einsatzmöglichkeiten als Volkswirtin sind, so sehr werden sich auch die Gehälter unterscheiden. Als Angestellte im öffentlichen Dienst kann es zu Bruttolöhnen zwischen 3500 und 4700 € kommen, der Verdienst in global agierenden Unternehmen und Verbänden ist oft auch höher.
Zukunftsaussichten:
Volkswirte werden gebraucht, auch – aber nicht nur – in Krisenzeiten. Um seine beruflichen Chancen noch zu verbessern, kann man sich auch spezialisieren beispielsweise auf Controlling, auf Marketing oder Riskmanagement. Gute Aussichten auf Stellenangebote finden sich auch in der Unternehmens- und Wirtschaftsberatung.