Raumausstatter/ Raumausstatterin
Beschreibung:
Die Aufgabe von Raumausstatterinnen ist es, Räume zu gestalten. Dazu gehört das Bearbeiten von Decken, Wänden, des Bodens (Verlegen von Teppichböden, Parkett etc.) aber auch die Erstellung von gutem Sicht- oder Sonnenschutz. Ebenso wird gehört auch die Verarbeitung von Polstermöbeln und anderen textilen Möbeln dazu. Der Raumausstatter richtet sich dabei nach den Kundenanforderungen, bzw. berät die Kunden, gibt Tipps und erstellt Ideen zur Innendekoration gemeinsam mit den Auftraggebern.
Stellenangebote finden sich bei Fachbetrieben des Raumausstatterhandwerks oder aber in speziellen Ateliers, Polsterwerkstätten sowie in Einrichtungshäusern. Eventuell kann man auch am Theater bzw. in Fernsehstudios eine Beschäftigung finden.
Ästhetisches Empfinden, Kreativität und handwerkliches Geschick sind die wichtigsten Voraussetzungen für diesen Beruf. Da man aber genau auf die Kunden eingehen muss, ist die Fähigkeit zu sozialer Kommunikation ebenfalls nicht zu unterschätzen.
Ausbildung:
Es handelt sich um einen bundesweit geregelten, anerkannten Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung. Die Ausbildung dauert 3 Jahre, man kann sich schon während der Lehrzeit spezialisieren auf Böden, Polstern, Wand- und Deckendekoration oder Raumdekoration (mit Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen). Normalerweise findet sie als duale (Betrieb und Berufsschule) statt, aber man kann auch eine rein schulische Ausbildung absolvieren.
Es gibt keine spezielle Zugangsvoraussetzung, doch findet man meist nur mit einem Hauptschulabschluss eine Lehrstelle.
Bezahlung:
Diese unterscheidet sich je nach dem Ort, so verdient man im Saarland etwa durchschnittlich 2100 €, in Bremen sogar 2300 €, in Brandenburg hingegen nur ca 1500 €, aber auch der Arbeitgeber und die eigene Berufserfahrung spielen eine Rolle.
Zukunftsaussichten:
Dieser Beruf ist stark konjunkturabhängig. Das Beauftragen eines Innendekorateurs setzt einen gewissen Wohlstand voraus, außerdem geht der allgemeine Trend eher in Richtung Fertigmöbel aus großen Möbelhäusern. Dennoch gibt es auch immer eine gewisse Gegenbewegung gegen solche Trends. Wer qualitativ hochwertig arbeitet, hat gute Chancen, sich auf dem – zugegeben enger werdenden Markt – zu behaupten.