Ofen- und Luftheizungsbauer
Beschreibung:
Ofen- und Luftheizungsbauer/innen bauen Heizungen. Sie erstellen sowohl die Idee und die Planung, aber sie führen auch die praktischen Arbeiten wie Montage und Installation durch. Egal ob es sich um Kachelöfen handelt oder um Elektrospeicherheizungen oder um völlig andere Heizanlagen (Warmluft /Umluft oder besondere Backöfen) – alles fällt in diesen Arbeitsbereich. Stellenangebote gibt es in Handwerksbetrieben oder in Installationsbetrieben, aber auch in der Industrie (Hochofenbau beispielsweise) oder im Kaminbaubereich. Interesse für handwerkliche Tätigkeiten, auch körperliche Kraft und eine Neigung zu technischem Verständnis sind ebenso wichtig für die Berufswahl wie Gewissenhaftigkeit und die Bereitschaft, ganz besonders auf Sicherheitsbestimmungen zu achten.
Ausbildung:
Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf in dualer Form – der praktische Teil findet im Betrieb statt mit begleitender Berufsschule. Die Ausbildung dauert normalerweise 3 Jahre. Während der Ausbildung erfolgt noch keine Spezialisierung, sondern sie ist für alle Azubis gleich. Es gibt keine schulische Zugangsvoraussetzung, doch meist stellen die Betriebe junge Menschen mit Hauptschulabschluss ein. Die Gesellenprüfung wird vor der Handwerkskammer abgelegt.
Bezahlung:
Auch hier hängt die Vergütung wie bei fast allen Berufen davon ab, bei welcher Firma man ein Stellenangebot angenommen hat, in welchem Bundesland man lebt und wie die persönliche Qualifizierung und Berufserfahrung ist. Derzeit schwankt der Durchschnittsbruttoverdienst eines Gesellen zwischen 1650 und 2100 €.
Zukunftsaussichten:
Gute Ofenbauer braucht man nicht nur immer, sondern in Zukunft vielleicht sogar wieder häufiger. Im Zuge des Klimawandels werden neue Formen von Energienutzung benötigt, Verbindungen von Fernwärmeheizungen sind angesagt, aber auch der Kachelofenbau hat wieder Konjunktur. Wer bereit ist, sich nach der Ausbildung auch intern weiter zu bilden, hat gut Chancen für einen langfristig lebbaren Beruf.