Metallbauer / Metallbauerin
Beschreibung:
Metallbauer stellen Gebilde aus Metall her. Sie konstruieren diese, bauen sie um und halten sie instand. Zum Tätigkeitsbereich gehört beispielsweise die Blechbearbeitung dazu, aber auch Schmieden, Schweißen und das Arbeiten mit CNC –Programmiertechniken.
Die alten Berufsbezeichnungen Schlosser und Schmied gingen in dem Begriff Metallbauer auf.
Die Arbeit ist manchmal körperlich schwer und anstrengend, außerdem laut und schmutzig. Deshalb ist das Tragen von spezieller Schutzkleidung wichtig.
Ein gewisses Interesse an Technik, aber auch Spaß an Arbeiten mit den Händen sind Voraussetzungen für diesen Beruf.
Metallbauerinnen gibt es derzeit noch sehr wenige, der Beruf ist fest in Männerhand.
Ausbildung:
Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf. Die Ausbildung ist bundesweit einheitlich geregelt nach der Handwerksordnung. Sie dauert im Normalfall 3 ½ Jahre. Es ist eine duale Ausbildung (Betrieb und Berufsschule).
Die ersten beiden Jahre der Ausbildung sind für alle Fachrichtungen identisch, im 3. und im 4. Lehrjahr spezialisiert man sich dann auf Metallgestaltung (z.B. Schmiedearbeiten), Konstruktionstechnik (z.B. Metallverarbeitung im Hochbau) oder Nutzfahrzeugbau. Spezielle Zugangskriterien gibt es nicht, aber meist werden Auszubildende mit Hauptschulabschluss genommen. Die Prüfung legt man vor der Handwerkskammer ab.
Bezahlung:
Die Angabe eines Durchschnittslohns kann nur eine sehr grobe sein, denn das Gehalt hängt stark davon ab, in welchem Bundesland – ob in einer großen Stadt wie Hamburg etwa – die Arbeitsstelle liegt, an der eigenen Berufserfahrung und an der Finanzkraft des Betriebs. Man kann dennoch in etwa einen Bruttolohn zwischen 1400 € und 2100 € erwarten.
Zukunftsaussichten:
Auch dieser Beruf ist abhängig von der allgemeinen Wirtschaftslage. Gerade im Bereich des Nutzfahrzeugbaus kann man schwer Vorhersagen machen, da dieser Bereich stark von der Weltwirtschaftslage beeinflusst wird. Am wahrscheinlichsten ist es in der Fachrichtung Konstruktionstechnik viele gute Stellenangebote zu erhalten, da es sich hier um den innovativsten Bereich handelt.
Weiterbildung ist sowieso angesagt, da es gerade in technischen Berufen immer neue Methoden gibt. Man kann seine persönlichen Chancen natürlich auch durch das Ablegen der Meisterprüfung erhöhen.