Maurer / Maurerin
Beschreibung:
Maurer/innen stellen Wände und Mauern aus unterschiedlichen Materialien her, aus Steinen, aus Beton, aus Ziegeln oder aus Fertigteilen. Sie fertigen das Fundament eines Hauses, ziehen die Außenwände hoch und die Innenwände, sie dämmen und isolieren diese. Sie führen die Vorgaben der Bauherren und Architekten durch. Stellenangebote finden sie im Baugewerbe, bei Sanierungsfirmen, im Fertighausbau oder auch in Hochbauunternehmen. Bislang gibt es fast keine weiblichen Maurerinnen, das Baugewerbe ist immer noch fest in Männerhand.
Handwerkliches Geschick, Sorgfalt und die Bereitschaft auch bei schlechtem Wetter draußen zu arbeiten sind ebenso Voraussetzung wie Schwindelfreiheit.
Ausbildung:
Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf, der als duale Ausbildung (Betrieb und Berufsschule) durchgeführt wird. Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Manche Betriebe können nicht alles, was Voraussetzung für die Prüfung ist, vermitteln, deshalb finden Teile der Ausbildung manchmal in überbetrieblichen Ausbildungsstätten statt. Man wird in den ersten 2 Jahren zum Hochbauarbeiter ausgebildet, erst im 3. Lehrjahr dann zum Maurer. Vorwiegend finden Schüler mit Hauptschulabschluss Lehrstellen.
Bezahlung:
Durchschnittlich kann man mit einem Bruttogehalt von etwa 1700 bis 2400 € ausgehen, doch wird leider auch oft untertariflich bezahlt. In Berlin beispielsweise liegt der Durchschnittslohn eines Mauerer derzeit bei ca. 2000 €.
Zukunftsaussichten:
Der Beruf ist sehr stark von der Konjunktur abhängig. In Zeiten hoher Bautätigkeit findet man natürlich leicht Stellenangebote, doch kommt es immer wieder zu Zeiten hoher Arbeitslosigkeit im Baugewerbe. Auch saisonale „Pausen“ sind in dem Beruf nicht unüblich. Man darf auch nicht verschweigen, dass mittlerweile viele ungelernte Bauarbeiter auf Baustellen die Stellen von Maurern abspenstig machen.