Hebamme / Entbindungspflege

HebammeBeschreibung:
Der Beruf der Hebamme ist immer noch größtenteils weiblich besetzt, doch gibt es mittlerweile auch männliche Entbindungspfleger.
Die Aufgabe besteht nicht nur bei der Mithilfe während des Geburtsvorgangs, sondern schon während der Schwangerschaft hilft die Hebamme als Beraterin und nach der Geburt hilft ein Geburtspfleger der jungen Mutter. Die medizinische Nachbetreuung des eigenen Körpers ist dabei ebenso ein Teil wie der fachkundige Umgang mit dem Neugeborenen.
Oft bieten Hebammen / Geburtspfleger auch schon Kurse während der Schwangerschaft an, um die Eltern auf die Geburt vorzubereiten.
Stellenangebote findet man vorwiegend in Krankenhäusern, aber auch in Geburtshäusern oder eigenständigen Hebammenpraxen.
Die Liebe zu kleinen Babys reicht sicher nicht als Motivation aus, von Hebammen wird Interesse an medizinischen Vorgängen, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein ebenso erwartet wie ein gutes Einfühlungsvermögen in andere Menschen und die Bereitschaft zu unorthodoxen Arbeitszeiten.

Ausbildung:
Die Ausbildung zur Hebamme bzw. zum Entbindungspfleger dauert 3 Jahre, Verkürzungen (wenn man etwa schon Kinderkrankenschwester ist) sind möglich. Der Unterricht findet an Berufsfachschulen statt, diese sind oft Krankenhäusern angegliedert.
Zugangsvoraussetzung ist ein Mittlerer Schulabschluss, doch kann man auch mit Hautschulabschluss zugelassen werden, wenn man eine 2 jährige Pflegevorschule besucht hat oder eine einschlägige Ausbildung in einem verwandten Beruf vorweisen kann.

Bezahlung:
In Anlehnung an Tarifverträge kann eine Hebamme zwischen 2200 und 2700 € brutto erwarten, doch hängt dies wie meist von vielen unterschiedlichen Faktoren wie Einsatzort und Berufserfahrung ab. Viele Hebammen machen sich auch selbständig.

Zukunftsaussichten:
Insgesamt gehen die Geburten in Deutschland schon seit einigen Jahren kontinuierlich zurück, das macht es etwas schwierig, Genaueres zu sagen. Sicher wird man immer gut ausgebildete und fähige Geburtshelfer immer brauchen, doch gibt es derzeit kein Überangebot an Stellenangeboten.

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