Drucker / Druckerin

DruckerinBeschreibung:
Dieser traditionsreiche Beruf hat sich im Laufe der Zeiten extrem gewandelt. Den typischen Buchdrucker mit Bleilettern gibt es so nicht mehr, dennoch bleibt es dabei, dass Druckerinnen Drucksachen aller Art herstellen: Bücher, Kataloge, Zeitungen, Zeitschriften, Prospekte.
Vier Fachbereiche haben sich herausgebildet: Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruckund Digitaldruck.
Drucker sind in Druckereien, bei Zeitungsverlagen, aber auch in größeren Copyshops angestellt, manchmal auch noch in speziellen Buchverlagen.
Da die Maschinen sehr teuer sind und oft unter extremen Zeitdruck gearbeitet wird, müssen Drucker bereit sein, im Schichtdienst zu arbeiten zur besseren Auslastung der Maschinen und um z.B. bei einer Zeitung den fristgerechten Druck zu gewährleisten.

Ausbildung:
Die Ausbildung dauert 3 Jahre, im dritten Jahr erfolgt eine Spezialisierung für einen der vier Fachbereiche. Es handelt sich um eine duale Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz, der praktische Teil findet im Betrieb, der theoretische in der Berufsschule statt.
Es gibt keine schulische Zugangsvoraussetzung, aber meist werden Bewerber mit einem mittleren Schulabschluss bevorzugt.
Man kann später auch seinen Meister machen.

Bezahlung:
Die Bezahlung ist höchst unterschiedlich, so verdient derzeit ein Flachdrucker (Zeitungen, Zeitschriften) in Berlin etwa 2400 €, in Sachsen 1900 €, ein Digitaldrucker etwas weniger, beim Tiefdruck (Plakate, Kataloge) ist es aber mehr. Durchschnittlich (bei tariflicher Bezahlung) sind es etwa 2200 € brutto.

Zukunftsaussichten:
Der Beruf war zwar schon mal totgesagt, aber er hat aufgrund der technischen Anpassung gut überlebt. Die Chancen, dass er weiter überleben wird, sind recht groß, da die Liebe zum bedruckten Papier in der Bevölkerung nach wie vor stark verankert ist. Dennoch darf nicht übersehen werden, dass die Zunahme an digitalen Zeitungen, Zeitschriften und Büchern sicher einen gewissen Einfluss auf die Anzahl der Stellenangebote haben wird. Außerdem wächst die Konkurrenz von Billiglohnländern im Zuge der Globalisierung.

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