Clown / Clownin
Beschreibung:
Clowns sind Künstler, deren vornehmste Aufgabe es ist, Menschen zum Lachen zu bringen. Dies gelingt meist durch angebliche Tollpatschigkeit, durch drollige Einlagen, aber auch durch kleine witzige Szenen und Späße. Der klassische Arbeitsort ist der Zirkus, aber auch andere Auftrittsorte wie Varietes, Kleinkunstbühnen oder Straßenfeste sind möglich. Häufig werden Clowns auch für private Veranstaltungen wie Kindergeburtstage engagiert. Man sollte unbedingt schauspielerisches Talent mitbringen, große Freude an der Selbstdarstellung, körperliche Fitness (artistische Einlagen) und Kommunikationsfreude. Aber auch eine gewisse Frustrationstoleranz ist vonnöten, denn meist hangelt man sich von Engagement zu Engagement, hat mal gut zu tun und dann wieder wenig. Fest angestellte Clowns gibt es nicht sehr viele.
Ausbildung:
Es handelt sich um eine schulische Ausbildung, die je nach Bildungsanbieter zwischen 1 ½ und 3 ½ Jahre dauern kann. Man kann dann mit dem Titel „staatlich geprüfter Clown“ abschließen. Die unterschiedliche Lehrdauer hängt auch davon ab, ob man Teilzeit- oder Vollzeitausbildungsgänge absolviert hat. Während der Ausbildung lernt man Grundbegriffe der Schauspielerei, Contact-Improvisation, Dramaturgie und Szenenbau, Maskenspiel, Theorie der Komik sowie Bewegungskomik, aber man erfährt auch Wichtiges über Vertragsrecht und Selbstmanagement. Sowohl Berufsfachschulen wie auch andere private Bildungsträger bieten diese Lehrgänge an.
Bezahlung:
Es ist sehr schwierig, hier verbindliche Werte anzugeben. Sehr oft sind Clowns selbständig tätig, als Freiberufler verdient man je nach Auftragslage und persönlichem Ruhm. Wird man bei einem Zirkus oder einem Theater fest angestellt, sind das oft nur saisonale Verträge. Wie bei allen künstlerischen Berufen hängt die Bezahlung sehr stark davon ab, ob man „berühmt“ wird oder nicht.
Zukunftsaussichten:
Clowns gibt es schon sehr lange und sie sind –auch wenn es immer weniger Zirkusse gibt – immer noch beliebt. Stellenangebote kommen auch manchmal von Krankenhäusern oder von sozialen Einrichtungen, die viel mit Kindern arbeiten. Wer bereit ist, immer dazu zu lernen (z.B. im Bereich Artistik oder Zaubern) erhöht seine Chancen.