Berufsfeuerwehrmann / Berufsfeuerwehrfrau
Beschreibung:
Berufsfeuerwehrmänner und –frauen sind schnelle Einsatzkräfte bei Bränden, Naturkatastrophen und nach Unfällen. Sie helfen oft in lebensbedrohlichen Situationen, sie leisten Akuthilfe sowohl physischer wie auch psychischer Art.
Neben absoluter Schnelligkeit sind Eigenschaften wie Verlässlichkeit, gute körperliche Fitness sowie ein sorgfältiger Umgang mit den technischen Geräten beim Einsatz notwendig, aber auch die Bereitschaft, im Schichtdienst und an Feiertagen zu arbeiten.
Neben dem häufigsten Einsatzort, der städtischen Berufsfeuerwehr, kann man auch Stellenangebote in der chemischen Industrie oder in Werften, Kraftwerken etc. finden, aber auch bei der Bundeswehr.
Ausbildung:
Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung im feuerwehrtechnischen Dienst, man muss aber nicht unbedingt eine Laufbahnprüfung ablegen.
Da die Ausbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (z.B. Berufsfeuerwehrschulen) erfolgt, ist auch die Ausbildungsdauer verschieden lang, sie variiert zwischen 9 Monaten und 2 Jahren. Ein integrierter Teil der Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr ist die Ausbildung zum Rettungssanitäter.
Es genügt nicht nur der Hauptschulabschluss, sondern man braucht auch eine anschließende Berufsausbildung, oft werden auch noch andere Zugangsbedingungen erforderlich (Eignungstests, Staatsbürgerschaft, Führerschein etc.)
Man kann sowohl als Angestellte wie auch als Beamtin der Berufsfeuerwehr angehören.
Bezahlung:
Es kommt darauf an, ob man im mittleren oder im gehobenen Dienst tätig sein wird. Der Verdienstspanne reicht von 1600 bis zu 2800 €, von einem „normalen“ Durchschnittsverdienst zu sprechen, ist hier also nicht sehr nützlich.
Zukunftsaussichten:
Da sich für die freiwillige Feuerwehr immer weniger Freiwillige melden, ist der Bedarf an Berufsfeuerwehrmännern/frauen eher gestiegen. Dennoch ist der Beruf – als Teil des öffentlichen Sektors, bei dem immer gespart werden muss –nicht hundertprozentig sicher.