Bauzeichner / Bauzeichnerin
Beschreibung:
Bauzeichner/innen arbeiten nach den Vorgaben von Architekten und Bauingenieurinnen. Früher zeichneten sie Baupläne und Entwurfskizzen, heute erstellen sie diese am Computer mit CAD – Programmen (Computer Aided Design).
Bauzeichnerinnen besetzen Stellenangebote in erster Line in Ingenieur- und Architekturbüros, aber auch in Bauämtern (öffentlicher Dienst) werden sie gebraucht. Des weiteren gibt es Stellen im Hoch- und Tiefbau, im Landschaftsbau und im Straßenbau. Ideen, die von den Architekten kreiert wurden, werden von Bauzeichnern umgesetzt.
Die Fähigkeit zum räumlichen Denken ist ebenso notwendig für den Beruf wie Zahlenverständnis, technisches Verständnis und exaktes Arbeiten selbst in kleinsten Details. Auch sollte man – da oft in Großraumbüros gearbeitet wird und es immer wieder zu einer guten Abstimmung mit den Architekten kommt – Lust daran haben, mit anderen Menschen im Team zu arbeiten.
Ausbildung:
Es handelt sich (seit 2002) um eine nach dem Berufsbildungsgesetz anerkannte Ausbildung, die im Normalfall 3 Jahre dauert. Der praktische Teil findet meist in Ingenieur- und Architekturbüros oder in der öffentlichen Verwaltung statt, der theoretische in der Berufsschule. Es gibt aber auch die nur schulische Ausbildung. Im dritten Lehrjahr spezialisiert man sich und entscheidet sich für einen Schwerpunkt entweder im Bereich Architektur, Ingenieurbau oder Tief-, Straßen- und Landschaftsbau. Die meisten Lehrstellenangebote richten sich an Schüler, die einen mittleren Abschluss haben, auch wenn das nicht unbedingt Voraussetzung ist.
Bezahlung:
Die Bezahlung unterscheidet sich nach den Kriterien Wohnort und Arbeitsstelle. So ist etwa der Durchschnittsverdienst in Hamburg und Berlin ca. 2400 € brutto, in Niedersachsen hingegen liegt er bei 1700 €. Das sind nur grobe Anhaltspunkte, man sollte sich bei dem Antworten auf Stellenangebote nicht scheuen, nach dem Verdienst zu fragen.
Zukunftsaussichten:
Wie bei allen Berufen, die mit dem Baugewerbe zu tun haben, ist auch dieser stark konjunkturabhängig. Da es mittlerweile auch oft internationale Bauvorhaben gibt, ist eine höhere Flexibilität und das Erlernen von Fremdsprachen sicher nützlich, um eine größere Auswahl an Stellenangeboten zu haben.